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>>>> leerstellen als lehrstellen

 

ist eine temporäre installation an 10 orten von arne lösekann mit texten von anne simone krüger, die vergessenes, kurioses und wissenswertes rund um die hanseatische historie  erzählen und gebäude und strassen zwischen rathaus und katharinenkirche mit geschichten füllen

www.arneloesekann.de


07.-24. September 2019 sind die Werke [1] – [10] zu sehen.

die installation ist teil des projektes "Altstadt_neudenken" 

http://altstadtneudenken.de

und offizieller Bestandteil des tag des offenen denkmals 

https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/  

und auch zur nacht der kirchen sind sie zu entdecken

https://ndkh.de/


„die aktivierung eines viertels entsteht aus seinen bewohnern heraus und durch ihren aktiven umgang mit den vorhandenen strukturen. dies färbt auf die passanten ab, die jedoch den raum nicht nur als transit verstehen dürfen, sondern bereit sein müssen ihn zu entdecken, zu verweilen und im besten fall von ihm zu berichten … anwohner die geschichten über ihr umfeld erzählen können regen freunde, bekannte und kunden dazu an, mit offenen augen durch das quartier zu gehen … diese berichten wiederum freunden davon, die gezielt oder beim nächsten zufälligen passieren aufmerksam werden auf die vorhanden leerstellen … so aktiviert sich eine vorhandene struktur und reichert sich mit der zeit immer weiter an durch neue geschichten, entdeckungen oder dazukommende objekte.“ Arne Lösekann

an 10 orten, die jeweils in sichtweite zueinander stehen, bilden installative interventionen aus geweissten objekten eine leuchtende perlenkette der geschichten: ein portal der zeit vor dem grossen brand, eine bodenplatte von franz erhard walther, eine pudel auf dem dachfirst oder eine historische anlegestelle für schuten...

die installationen bestehen aus ehemaligen kirchstühlen von st. katharinen und fundstücken, die möglicherweise von den speichern der anwohner stammen. jede installation bietet bereits in sich das potential diverser erzählungen und wird durch den stadtraum mit weiteren geschichten aufgeladen. diese gilt es zu entdecken, werden sie doch allzu oft übersehen oder sind in vergessenheit geraten.

auf die spur kommen kann man diesen geschichten mithilfe von qr-codes. dieswe sind an jeder position angebracht und können mit dem smartphone eingescannt werden. sie leiten zu texten der kunsthistorikerin anne simone krüger weiter, in denen sich ungeahnte fakten und hintergrundwissen finden, die auf der gemeinsamen recherche mit dem künstler in archiven und auf gesprächen mit anwohnern und zeitzeugen basieren. historische fotos, skizzen und entwürfe bebildern die geschichten.

[1] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[2] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[3] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[4] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[5] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[6] Ungeahnte Skulpturen an der Domstraße

[7] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[8] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[09] zu sehen vom 08.-24. September 2019

[10] zu sehen vom 08.-24. September 2019

beteiligte: 

künstler: arne lösekann http://www.arneloesekann.de

text und recherche:  anne simone krüger http://annesimonekrueger.de